Stadtexkursion 7a

Stadtexkursion in diesem Jahr (und hoffentlich auch zukünftig) ganz anders

Die Klasse 7a vor dem Hohen Schwarm

Die Klasse 7a vor dem Hohen Schwarm

Längst ist es schon zur Tradition geworden: Am Ende des Schuljahres unternimmt die Klassenstufe 7 innerhalb des Geschichtsunterrichtes eine „mittelalterliche“ Exkursion durch Saalfeld. Dabei kam es darauf an, den Schülern möglichst viel Wissenswertes über die Geschichte der Stadt und deren bekannteste historische Gebäude zu vermitteln. Im Laufe der Jahre hat sich viel Routine eingeschlichen, das Vorgehen wirkte verstaubt und bei den Siebtklässlern kam Kritik auf. Die Zeit war gekommen, andere Wege einzuschlagen und damit die Stadtexkursion aufzupeppen.

Diesem Problem nahm sich eine Seminarfachgruppe der Klassenstufe 11 an. Christoph Hoffmann, Sophia Reichmann, Ann-Kathrin Möller und Luisa Enke stellten sich die Aufgabe, ein neues Konzept auszuarbeiten.

Mitte Juni war es dann soweit. Die „Generalprobe“ konnte stattfinden. Dafür ausgewählt wurde die Klasse 7a. „Schüler für Schüler“, auch das war ein Motto des neuen Plans. Die „Stadtführer“ waren die Elfer selbst. Dazu hatten sie sich extra mittelalterliche Kostüme  ausgeliehen. Und sie waren nicht irgendwelche Stadtführer, nein, sie  gingen als Erasmus Reinhold.

Ann-Kathrin, Luisa und Sophia als Stadtführer Erasmus Reinhold

Ann-Kathrin, Luisa und Sophia als Stadtführer Erasmus Reinhold

Damit kam ein neuer Aspekt zum Tragen. Die Schüler lernten spielerisch das Leben unseres Schulnamensgebers kennen, da die entsprechenden Fakten so ganz „nebenbei“ erwähnt wurden und wissen nun auch, wo sich Geburts-und Wohnhaus befinden. Natürlich sprachen die Elfer auch immer aus der Sicht von Erasmus Reinhold. Man fühlte sich daher schon ein wenig in die damalige Zeit zurück versetzt.

Bei der Stadtexkursion wechselten sich „Erasmus Reinhold“ und immer je zwei Schüler mit der Wissensvermittlung ab. Die Siebtklässler hatten in zwei Vorbereitungsstunden kleine Aufträge zu bestimmten Sehenswürdigkeiten erhalten. Ihre Ergebnisse präsentierten sie nun. Dabei war auch immer eine Kreativaufgabe zu erfüllen, damit das Ganze nicht so langweilig wurde. Die Schüler  stellten  Kreuzworträtsel, Dialoge, einen gebastelten Zeitstrahl und Anderes vor. Zusätzlich gab es jede Menge weiteres Anschauungsmaterial wie Saalfelder Wappen und Bilder. Auch drei Saalfelder Sagen flossen ein. So erlebte die Klasse 7a Rathaus, Hutschachtel, Kloster, Hohen Schwarm, die Stadttore, Marktapotheke  und natürlich die Johanneskirche einmal anders. Den Abschluss bildete ein Spiel,  bei welchem die Schüler noch einmal beweisen konnten, dass sie etwas gelernt haben.

Im Feeback  hat die Klasse 7a zu verstehen gegeben, dass es ihnen sehr gefallen hat.

Die 7a beim "Abschlusstest". Das Saalfelder Netz!

Die 7a beim „Abschlusstest“. Das Saalfelder Netz!

 

Sophia mit einer Saalfelder Sage, die sie selbst auf Pergament geschrieben hat

Sophia mit einer Saalfelder Sage, die sie selbst auf Pergament geschrieben hat